Chaussee der Enthusiasten
Die letzte Show



LESEBÜHNE - 20:00 Uhr
Nur noch am Mittwoch, dem 9.12. in der Alten Kantine

Mittwoch, 7. Mai 2008

Alles neu

Liebe Freunde der Chaussee der Enthusiasten, wir haben unsere alte Seite sehr geliebt, denn wir haben sie noch in einer Zeit erstellt, als man noch mit Telex kommuniziert hat und Schriftsteller noch Kohlepapier nutzten, um ihre Werke zu kopieren.
Doch die Zeiten ändern sich, und als Kirsten Fuchs in unsere Band aufgenommen wurde, entdeckten wir, dass sich auch im Internet einiges getan hat.
Stöbert mal rum, gebt Kommentare und konstruktive Kritik. (Lob stört uns übrigens auch nicht.)
Unseren alten Kollegen Volker Strübing mussten Jochen und ich in China zurücklassen. Wie es ihm mit uns auf der chinesischen Mauer ergangen ist, seht ihr hier.

Dan Richter

Kommentare:

  1. Dass man auch Kommentare abgeben kann, beweist dieser Kommentar.

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  2. dann werd ich mal eure seite loben! *lob* gefällt mir euer treiben!

    und weil ich gerade nix besseres zu tun hab, werde ich auch noch den ersten und bislang einzigen fertiggestellten teil des vielteiligen epos' "lüften" mit dem titel "ungemach", den ich vor etwa 2 jahren wärend eines längeren aufenthaltes und zur bekämpfung der langeweile in meiner neuen wg wegen einer auszuheilenden knieoperation geschrieben habe:

    "Als ich gestern am Abend, von Hunger getrieben, das nur so mit Stufen übersäte Treppenhaus, mit Aussicht auf den Verzehr eines schmackhaft mit allerlei Nahrhaftem belegten Rundgebäcks in angenehmer Gesellschaft, herunterkrückte, be\-ließ ich trotz recht regnerischen Voraprilwetters sämtliche Türen und Fenster der Übernachtungs- und Kochgemeinschaft, in der ich seit Kurzem meine Habe unterzubringen vermag und kniebedingt die meiste Zeit der letzten Wochen gebettet war, in ungeschlossenem Zustand, um dem weniger wohlig müffelnden Mief, der sich konsequent Unterschlupf in den Gängen und Räumlichkeiten meiner neuen Behausung zu gewähren versteht, ein weiteres Mal die windige Stirn zu bieten.
    Wie dieses unangenehm unartige Ungemach stets aufs Neue den Weg in die Flure und Festsäle findet, bleibt bislang bestritten, doch die Gerüchteküche zieht dafür die Kochkünste und den Umgang mit einst Genießbarem im Allgemeinen meiner Kühlschranknutzungspartner zur Verantwortung.
    Als Indizien auf denen die Beweisführung gründet, seien hierzu der scheinbar obligatorisch in kostbare Pelze gewandete Hüttenkäse, Ingwerknollen, die sich nur durch fachmännische Untersuchung eines, oder besser gleich mehrerer, Doktoren der Biologie mit Fachrichtung "`Metamorphose einkeimblättriger Bedecktsamer"' als solche identifizieren lassen und die, in einem früheren Leben wohl eine Zucchini verkörpernde, grauschwarze Fellwurst, deren Anblick sich einem beim Öffnen der Eisschranktür in die Netzhaut, den Schnotter aus den Nasennebenhöhlen und den beißenden Gestank in den Riechgang brennt, genannt.
    Es ließen sich jedoch problemlos viele andere belebte Kuriositäten, deren ursprünglicher Nährboden sich selbst geübten Hobbychemikern nicht ohne Weiteres offenbart und die ihren verachtungswürdigen totalen Überlebenskrieg um immer neue Siedlungsgebiete rund um die wehr- und hilflos im Mittelfach untergebrachten kulinarischen Zivilkostbarkeiten führen, als Kanonenfutter für kurz- bis mittelfristige Auseinandersetzungen ins Feld führen. Selbst das marode Treppengeländer erinnerte mich auf irritierende Art an eine schier endlose, braungelegene Gurkenschlange, wie sie sich zuzeiten bei uns in der Cuisine windet und so trug es sich, dass ich beim Abstieg gänzlich auf dieses, stützend zu sein vorgebende, Moment verzichtete und mich geschickt mittels Dreistufenaufeinmalnehmens im patentierten Krückenstil recht zügig auf Straßenebene schwang, wärend meine Gedanken zu einstig erfolgreichem Neun-stufen-in-einems-prung-nehmen-ohne-sich-die-beine-zubrechen-und-nur-die-füße-tun-ein-bißchen-weh und Sich-aus-dem-sechsten-stock-am-geländer-bis-ganz-nach-unten-hangeln-ohne-den-boden-berührt-zu-haben abschweiften."

    weiter so udn bis bald!

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  3. Ich finde es sehr schade, dass Ihr den Volker in CHina gelassen habt! Warum nur? Und wird er je wieder in Berlin zu sehen und zu hören sein?

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