Chaussee der Enthusiasten
Die letzte Show



LESEBÜHNE - 20:00 Uhr
Nur noch am Mittwoch, dem 9.12. in der Alten Kantine

Mittwoch, 17. Februar 2010

Das Astra-Kulturhaus ist da hinten, wo Astra dran steht. Man kann auch erstmal gucken, bevor man uns genervte Leser fragt, die eigentlich nur deshalb

in der Kälte am Tor 1 und 2 vom RAW stehen, um nicht informierten Besuchern unserer Lesung den Weg zum Skandal zu weisen, wo wir momentan auftreten.

Manchmal denkt man, man sollte seinen Namen ändern und alles wird besser, weil man dann nicht mehr mit ständig wiederkehrenden Fragen danach gelöchert wird, ob die Initialen SZ im Blog denn für Süddeutsche Zeitung stehen oder für Swaziland. Danach stellt man fest, dass auch SS mit falschen Konnotationen verbunden ist. Aber wie soll man sich dann nennen, um Mehrdeutigkeiten bei den Initialen auszuschließen? Robert Naumann? Geht nicht wegen Royal Navy oder Route nationale. Dan Richter? Bereits durch Dean Reed belegt, auch wenn der nicht mehr bloggen dürfte. Kirsten Fuchs? Welcher Leser denkt da nicht an Kloten Flyers oder Kaufbeuren? Andreas Kampa? Abendkasse, Alföldi Kéktúra, Aujeszkysche Krankheit, Adenylat-Kinase sind nur die naheliegendsten Assoziationen, die durch ein AK beim Betrachter hervorgerufen würden. Und was ist mit Jochen Schmidt? Wer wird bei JS nicht sofort an den Freiburger Germanisten und Literaturwissenschaftler erinnert? So flüchtetet man sich aus dem SS notgedrungen in ein wenig elegantes Ste.Ser., in der Hoffnung, so alle Zweifel über eventuelle historische Anspielungen auszuschließen. Aber dann fragt man sich wieder, ob man Vor- und Zunahme nicht gleich ganz ausschreiben sollte, so wie Adolphe Hitzig, den ein Ado.Hit. nicht vom Verdacht freisprechen würde, eine braungefärbte Weltanschauung zu haben. Irgendwann erscheint dann doch wieder ein S.S. am besten. So überlässt man der Schutzstaffel wenigstens nicht das komplette Feld. Ob sich Paul Bokowski und Yvonne dieselben Fragen stellen, könnt ihr morgen persönlich in Erfahrung bringen. Da sind die beiden nämlich bei uns zu Gast, Surfpoet und Brauseboy Paul an unseren Mikros und Musikkennerin Yvonne an unseren Turntables, die allerdings vermutlich wieder aus ihrem Laptop bestehen.
S.S.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Der Gang im Skandal ist da, wo das Klo ist, aber auch noch davor und dahinter

Auch für mich stellt sich jeden Donnerstag an der Kasse aufs Neue dieselbe Frage: Wo sind im Skandal eigentlich die Toiletten? Das Männerklo würde mir reichen, aber nicht mal zu den Frauen habe ich es bisher alleine geschafft. Schön wäre es in solchen Momenten, wenn man von einem oder mehreren Chaussee-Besuchern eben nach diesem Ort gefragt würde. Weil man dann merken würde, dass man mit seinen Bedürfnissen und seiner Hilflosigkeit nicht ganz allein ist. Aber heutzutage traut sich ja keiner mehr, einen Kassierer überhaupt noch nach irgendwas zu fragen. Ich weiß nicht, woher diese Berührungsängste kommen. Noch schöner wäre es natürlich, wenn aus dieser Frage Suchgemeinschaften entstünden. Denn wer sucht schon gerne allein? Aber aus diesem Wunsch sprechen wohl wieder meine übergroße Naivität und Philantrophie. Ich werde wohl auch diesen Donnerstag wieder traurige Figuren in den Schnee der Gryphiusstraße zeichnen. Vielleicht werde ich dort auf Paul Bokowski treffen, der erst nächste Woche bei uns zu Gast ist, sich aber vielleicht diesen Donnerstag schon mal einen Überblick über die Lage der sanitären Anlagen verschaffen wird, damit er dann nicht so hilflos umherirrt wie ich.

Ste.Ser.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Das Klo im Skandal ist im Gang, man kann auch einfach erstmal selber gucken, bevor man die ohnehin überforderten Kassierer mit derlei Fragen belästigt

Manchmal habe ich das Gefühl, hier bloggend eine Rohrpost zu verschicken, verglichen mit den Annehmlichkeiten eines Facebook-Eintrags. Seltsamerweise gilt vielen Facebook als das Böse, während man aber bei zahlreichen E-Mail-Diensten angemeldet ist und Google benutzt. Die Tatsache, daß man sich im Internet "befreunden" kann hat zu einer Romantisierung des Konzepts "echter Freund" geführt, das die wenigsten, die das für sich reklamieren, ja mit Leben erfüllen, indem sie mich zum Beispiel außerhalb eines Zeitintervalls, das sich mit meinem Geburtstag deckt, anrufen, geschweige denn beschenken. Gibt es eigentlich noch richtige Papier-Telegramme? Vielleicht hat vorhin so ein übriggebliebener Telegramm-Bote an meiner Tür geklingelt, aber ich habe nicht aufgemacht. Wir leben in einer Zeit, in der unangemeldetes Klingeln an der Tür nichts Gutes bedeuten kann. Eigentlich bräuchte ich gar keine Türklingel mehr, wir leben doch nicht mehr im 19.Jahrhundert! Eher eine Klingel an der Haustür, mit der ich signalisieren kann, wenn ich gerne Besuch hätte. Dann kann man als zufälliger Passant reinkommen, das wäre bestimmt schön. Ich bestimme ja auch selber, wann ich meine E-Mails lese, nämlich asynchron. Was hat das mit heute Abend zu tun? Nichts! Wer bis hierher gelesen hat wird nicht mit einem überraschenden intellektuellen Bogenschlag belohnt, wir verweigern uns solchem zweckrationalen Denken, hier wird noch lustvoll die Lebenszeit des Lesers verschwendet. Wir haben heute zwei Gäste, den berühmten Slammer Mischa-Sarim Vérollet, der sich offenbar besser mit Internet-Seiten-Machen auskennt als wir, und den sympathischen Autor und Philosophen Florian Werner, der vielleicht aus seinem Überraschungserfolg "Die Kuh: Leben, Werk und Wirkung" lesen wird. JS

Donnerstag, 28. Januar 2010

War es schon einmal bitterer kalt? Außer vielleicht in Russlands Kellern von Russlands Häusern in Russlands Dörfern zwischen den Kefirfässern?
Wer denkt, dass man bei dem Wetter nicht die Wohnung verlassen sollte, um nicht krank zu werden, der irrt in langfristiger Sicht, denn ein steter Wechsel von kalt-heiß-lauwarm führt zu gestärkten Abwehrkräften, was zu einem weniger verpimpelten Temperaturempfinden führt. Perfekt wäre also, sich auf den Weg zu machen, z. B. heute Abend, um ein wenig in der Kälte zu sein, z. B. auf dem Weg zum „Skandal“ und dann z. B. bei der Chaussee der Enthusiasten eine schöne lustige und warme Zeit zu verbringen.
Verpimpel – No, und Chaussee – Yes.

Heute packt die Chaussee der Enthusiasten ihren Koffer und in dem Koffer ist drin: Jochen Schmidt.
Heute packt die Chaussee der Enthusiasten ihren Koffer und in dem Koffer ist drin: Jochen Schmidt und Andreas Kampa.
Heute packt die Chaussee der Enthusiasten ihren Koffer und in dem Koffer ist drin: Jochen Schmidt, Andreas Kampa und Robert Naumann.
Heute packt die Chaussee der Enthusiasten ihren Koffer und in dem Koffer ist drin: Jochen Schmidt, Andreas Kampa, Robert Naumann und Kirsten Fuchs.
Heute packt die Chaussee der Enthusiasten ihren Koffer und in dem Koffer ist drin: Jochen Schmidt, Andreas Kampa, Robert Naumann, Kirsten Fuchs und Dan Richter.
Heute packt die Chaussee der Enthusiasten ihren Koffer und in dem Koffer ist drin: Jochen Schmidt, Andreas Kampa, Robert Naumann, Kirsten Fuchs, Dan Richter und Stephan Serin.
Heute packt die Chaussee der Enthusiasten ihren Koffer und in dem Koffer ist drin: Jochen Schmidt, Andreas Kampa, Robert Naumann, Kirsten Fuchs, Dan Richter, Stephan Serin und du?
kifu

Mittwoch, 20. Januar 2010

Tag des Zuschauerrekordes

In Guinea, genau genommen in Bissau ist am 20. Januar Tag der Helden. Nebenan plingt die Mikrowelle meines jugendlichen Nachbarn. Hab doch gewußt, dass der nich kochen kann.
In Mali ist am 20 Januar Tag der Streitkräfte. Ich hab heute mit niemandem gestritten. Das hat meine Kräfte geschont.
Im Baskenland feiert man St. Sébastians Tag. Ich habe heute sogar ganz kurz mit einem Sebastian geredet. Kenne noch drei weitere Sebastians.
In Azerbadjan ist der Tag der Märtyrer. Ich weiß nicht wieviele Märtyrer ich kenne. Mein Nachbar is bestimmt keiner.
In Tamilnadu, Gujarat, Chandigarh und Maharashtra sind Parlamentswahlen. Kenn ich nich. Kenn ich nich. Kenn ich nich. Kenn ich nich.
In Harjana in Indien wird ein großes Frühlingsfest gefeiert. Au ja, Frühling!! Das wäre schön.

Was morgen so gefeiert wird weiß ich nicht. Morgen ist vor allem die Chaussee der Enthusiasten im Skandal. Wir feiern Tag des Zuschauerrekords. Jeder kann mitmachen.
kifu

Mittwoch, 13. Januar 2010

Die Stadtreinigung ist nicht für die Räumung der Gehwege zuständig, sagt die Stadtreinigung. Zuständig sind die Eigentümer der anliegenden Wohnhäuser und Grundstücke. Wenn also jemand strauchelt, stolpert, stürzt, rutscht, fällt , bricht (sich was), sollte er sich aufschreiben, wer wem wessen Grundstück da wo hingefallen angrenzt. Und dann ... melden! Beim Ordnungsamt! Anzeigen! Verklagen!

Derzeit werden so viele Räumungs- und Streunachlässigkeiten gemelden, dass die Bearbeitung bis zum Frühjahr dauert. Bis dahin ist das Bein wieder heil.

Darüber informiert der Fußgängerschutzverein "Fuss e.V." Ich finde das einen klaren, ehrlichen Namen für einen Verein. Kein Firlefanz wie er in der aufmerksamkeitsheischenden verlogenen Werbebranche Gang und Gäbe ist. Vielleicht sollte man Mitglied werden bei "Fuss e.V."

Hier nun unsere unprätentiöse Werbung für unseren Stargast, der unseren Starleser Jochen Schmidt vertreten wird: AHNE bekannt in Funk und Live als AHNE von AHNE UND GOTT von den bekannten ZWIEGESPRÄCHEN MIT GOTT. Sein zweites Buch mit den Zwiegesprächen mit Gott ist draußen (wie man so sagt), man sagt aber nicht, dass es ein Zweitling ist, nur weil das erste Buch ein Erstling ist.

Zusammenfassung:

Stürzen

Verklagen

Fuss e.V.

AHNE

Donnerstags (Tag e.V.), Chaussee (Straße e.V.) der (Artikel e.V.) Enthusiasten (Begeisterte e.V.) im (Wort e.V.) Skandal (Jugendclub in der Gryphiusstraße e.V.)

Die Chaussee der Enthusiasten ist gestreut!!!!


kifu

Mittwoch, 6. Januar 2010

WIEDER UND IMMER NOCH im "SKANDAL!"

BUMM – das war der Knaller, der Euch noch zum Tinnitus gefehlt hat.
SSSSSSSSSSSSSSSSSsssssssssst – da startet die Rakete, die das handwerklich einmalige Reetdach des unter Denkmalschutz stehenden Geburtshauses einer wichtigen Persönlichkeit anstecken wird ... aber in was für Farben!!!!! Trün, lüla, jelb und praun.
Neue Jahre sind wie frisch angezogene Schlüpfer. Das stimmt nicht wirklich, denn am Ende eines Jahres kann man das vollgepupte alte Jahr nicht in eine große Waschmaschine stecken und danach ist alles wieder reinweiß.
Neue Jahre sind wie neue Wochen, nur länger, darum ist der Januar der Montag, nur länger, aber trotzdem nicht so richtig, denn wäre der Januar so richtig Montag, wäre ja nie Donnerstag und wir könnten nicht, wie seit eh und je und eh und je und eh, für Euch und vor Euch am Donnerstag auftreten.
Ich habe mir vorgenommen, Schokolade mit weniger schlechtem Gewissen zu essen und meinen Rücken mal mehr innerlich zu stärken, indem ich ihn so annehme, wie er ist, anstatt ihn ständig mit irgendwelchen Übungen zu verunsichern und zu suggerieren, dass er eine Fehlkonstruktion ist.
Das soll‘s jetzt aber gewesen sein mit meinem Aufsatz zum Thema: "Mein schönstes neues Jahr".

HIER NOCH EIN HINWEIS AUF DIE HINWEISE:
Stefan Zeisig hat schon sechs Hinweise zu seinem Rätsel gegeben und keiner ist in der Lage, es zu lösen. Ich bitte eine intelligente Person, das Rätsel zu lösen und den Preis einzusacken. Die geheimnisvollen Hinweise findet ihr auf Stefans Seite.
Ich habe auch noch ein Rätsel und drei Hinweise.
Rätsel:
Was ist größer als die Welt, aber kleiner als das Auge einer Taube?
Hinweis eins: ich weiß es selber nicht.
Hinweis zwei: ein Fuß ist es nicht.
KiFu